Entries Tagged as 'Projekte'

Die Vergangenheit …

Ja auch dieser Blog war nicht das erste was ich gemacht habe. Und ich habe ihn erstellt um Projekte zu dokumentieren bei denen ich dabei war und bin. Deswegen möchte ich der Vollständigkeithalber einigen Projekten im nachhinein hier hinein verhelfen.
Ich werde im Gegensatz zu meinen aktuellen Projekten dabei nur eine grobe Zusammenfassung geben und sie als einzellene Posts behandeln auch wenn das nicht besonders schön ist. Aber wo sollen die armen denn sonst unterkommen, wenn ich es nicht schaffe eine Vollständige website zu Programmieren, und vielleicht kommt ja eines schönen Tages der Zeitpunkt an dem dieser Blog nicht mehr alleine ist, sondern Teil einer ganzen Website.
Ich wünsche Viel Spaß beim Stöbern in den alten Kisten ;)

5elements

Das PC-Spiel 5elements ist ein letzte Überbleibsel aus meiner Schulzeit.
Ursprünglich als kleines Browsergame im Informatik Unterricht Klasse 11/12
gestartet, habe ich mit einigen ehemaligen Mitschülern nach dem Abi begonnen das
Konzept auszubauen und das Spiel weiter zu entwickeln.

Nach dem das Konzept abgeschlossen war, habe ich begonnen mich um Design und 3d
Umsetzung zu kümmern.

Weiter Informationen zum Spiel unter: www.5elements-thegame.de

Ente und Oger

Der Kurzfilm zu Ente und Oger hat eine lange Entstehungszeit.
Die Idee der beiden Charaktere wuchs Stück für Stück. Der Kopf des Ogers mit seinen
riesigen Ohren entstand während eines meiner ersten Modelingtutorials in Maya.

Dieser Kopf begleitete mich dann durch meine ersten Facialrigging Versuche, und
musste auch für die ersten LypSyncs her halten.

Die Idee der mürrischen, hinterhältigen, altklugen Ente entstand nach einem
Kuscheltier, das bei mir auf dem Regal schlummerte, und mich immer grimmig anstarte,
weil irgendwann im Laufe der Herstellung dieser Ente vergessen wurde ihr das Fell
vor den Augen weg zu schneiden.

Beide zusammen ergaben für mich das perfekte Konfliktpotential und so bekam der Oger
im Frühjahr 2007 eine Körper verpasst und den ersten gemeinsamen Auftritt mit der
Ente.

Die Hitzewelle

Die Hitzewelle war 2007 eine TV Produktion für Pro7.

Neben der Massen Animation/Simulation einer Legionellen Kultur, habe ich bei diesem
Projekt große Teile der Zeit mit Compositing verbracht, und mich in Eyons Fusion
eingelernt.

Die Schatzinsel

Die Schatzinsel war 2007 ein TV – Produktion für Pro sieben, die fast das
ganze Jahr in Anspruch nahm.

Es galt das Segelschiff Hispaniola digital zu doubeln und ihr mit einem ebenfalls
digitalen Sturm dann ordentlich zuzusetzen.

Um noch während der Modelingphase mit den ersten Simulationstest für Segel und Taue
beginnen zu können, und außerdem die schiere Masse der Taue zu bewältigen,
entschied ich mich von Anfang an für ein komplett automatisiertes Rig und
Simulationssetup über MEL.

Später erwies sich dies in zweifacher Hinsicht als Vorteil, da ich auf Änderung am
Model flexibler reagierten konnte.
Für Seile und Segel verwendete ich Maya interne Cloth- und Hair- solver.

Bei der Entwicklung des Wassers galt es einen Weg zu finden, der es ermöglichte die
chaotische Struktur des simulierten Wasser, an jedem beliebigen Punkt durch
handanimiert Wellen zu ergänzen um dramaturgische Vorlagen befolgen zu können.

Des Weiteren arbeitete ich an der Simulation der Interaktionselemente, sowie den
Schaumkronen mit.







Rennschwein Rudi Rüssel

Die Arbeit an dem Film Rennschwein Rudi Rüssel 2, war meine erste
professionelle Produktion.

Das digitale double des Rennschweins „Rudi“, musste vor allem eins können:
Rennen, und das möglichst schnell und Kraftvoll.
Dafür sollte unter der Haube eine ausgefeiltes Muskelsystem sorgen.

Nach intensiven anatomischen Studien ging es an die Digitale Umsetzung. Zum Einsatz
kam in der Produktion das Comet Muscle Plugin für Maya, das ich zur optimalen
Anpassung an die bestehende Pipeline um einige Scripte erweiterte. Die Scripte
dienten vor allem dazu Skinweights auf zerschnitte, bzw. von zerschnittener Geomtrie
zu transferieren.
Außerdem ermöglichten die erweiterungen das Umformen von CMuscle Weights in Maya
Skinweights.

Neben der Pipelineanpassung, war die saubere Übertragung der Muskelbewegung auf die
Haut die Anspruchvollste Arbeit, die viel Zeit zum Testen erforderte.

Anna Blume

Dem Kurzfilm „AnnaBlume“ ging ein Theaterstück vorraus, in dem verschiedene
Lautgedichte des Dadaistischen Künstlers Kurt Schwitters rezitiert wurden.

Die damit verbundene intensive Beschäftigung mit dem eigentlich als inhaltsfreies
Lautgedicht angelegtem Werk „AnnaBlume“ brachte die Idee zum Kurzfilm,
in dem sich ein Mittelloser Arbeiter in eine junge Dame gut bürgelichen Hauses
verliebt, und diese unerreichbare Liebe in den dadaistischen Gedichten Schwitters
zum Ausdruck bringt.

Der Film stellte meine Abschluss Arbeit des Leistungskurses Kunst in der zwölften
Klasse dar, und wurde im Hoftheater Dresden aufgeführt.
Es war außerdem meine erste Erfahrungen als Schauspieler, Cutter, Sounddesigner und
3d-artist.