Pencil – klassische Animationen am Rechner

Ich bin heute durch einen Kollegen auf ein sehr schönes Programm gestoßen, mit dem man klassische Animationen am Rechner machen kann.
Ähnlich wie bei Flash hat man hier eine Zeichenfläche und eine Zeitleiste, so wie eine Layerverwaltung. Im gegesatz zu Flash legt das Programm sein Augenmerk aber auf klassisches zeichnen, und nicht auf Vectorgrafiken.
Für mich ein lange vermisstes Tool am Rechner, auch wenn es sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Aber da das ganze OpenSource ist kann man ja auch mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und eventuell fehlende sachen hinzufügen.
Zu finden ist das ganze hier:www.pencil-animation.org

Windows nach Linux installiern – eeePC

Ich nenne seid diesem Semester einen asus eeePC 1000h mein Eigen. Den Umstand habe ich dann vor einem halben Jahr auch gleich genutzt um mich endlich mal ernsthaft mit Linux auseinader zu setzen. Also habe ich ein Debian installiert und lebe damit glücklich und zufrieden.
Leider kann man mit Linux aber nicht zocken, und da ich ein großer Freund der alten Spielegeneration bin, hat es mich die ganze Zeit gereizt auf dem kleinen doch noch ein Windows paralell zu installieren, um mal eben schnell zu Freunden zu gehen und ne Runde Age of Empire 2 zu spielen.
Nun war das Problem bei der ganzen Sache: bei meiner ersten Debian installation hatte ich keine Partition für Windows vorgesehen. Da ich aber unter keinen Umständen mein Debian neu aufsetzen wollte musste die Festplatte im laufenden Betrieb verkleinert und umpartitioniert werden.

Also war der erste Schritt sich um ein Festplattenimage zu scheren – um im Falle des Falles auch alles wieder herstellen zu können.
Nach einigem suchen entschied ich mich für Clonezilla, wobei ich im Nachhinein sagen muss PartImage währe auch eine gute Wahl gewesen, da es bei SysRescueCd gleich dabei ist. Aber dazu später mehr.

Bevor ich anfange noch eine kleine Anmerkung – ich habe mir nach einigem hin und her mit den bootbaren USB Sticks ein externes CD Laufwerk an den eee angeschlossen, sollte aber eigentlich alles auch vom USB Stick aus gehen – hab ich nur nicht getestet. Aber ich habe ein paar Websiten verlinkt, auf die ich bei meiner Recherche gestoßen bin.

Als aller ersten Schritt bei solchen Aktionen: DATEN SICHERN.
Da ich auch das BackUp tool das ich benutzen werde noch nicht getestet habe, habe ich meine Daten nochmal per cp kopiert.

Dann ging es los mit der erstellung eines bootbaren USB Sticks für Clonezilla. Die Anleitung dazu gibts hier:
http://clonezilla.org/clonezilla-live/liveusb.php
Dann bootet man den Rechner vom USB stick aus (Beim eee erscheint durch esc drücken beim Start das Auswahlmenü).

Alternativ kann man auch an dieser Stelle schon SystemRescueCD beutzen. Dazu erstellt man sich einen Bootbaren USB Stick mit dem SysRescCD System.
Die Anleitung dazu gibts hier:
http://www.sysresccd.org/Sysresccd-manual-en_How_to_install_SystemRescueCd_on_an_USB-stick

Auch das lässt sich dann vom Stick booten – und bringt PartImage mit.

Nach dem die Daten gesichert sind, kann man sich an das Projekt wagen.
Wer es noch nicht gemacht hat braucht spätestens jetzt einen bootbaren Stick mit SystemRescue, denn da ist auch Gparted dabei was uns den Plattenplatz für Windows freischieben soll.
Nur so nebenbei (weil ich da eine ganze Weile dran gebrütet habe): Den Rechner immer schön mit shutdown -hp -t time now runterfahren sonst bootet der Stick nicht nochmal.
Wie man gparted bedient findet ihr hier:

http://www.howtoforge.com/partitioning_with_gparted_p2

Das Umschreiben der Formatierung der Festplatte dauert ne gane Weile (ca. 30 min bis ne Stunde ganz sicher bin ich mir nicht mehr).
Danach ist aber der Platz frei für Windows. Man kann jetzt gparted schließen und die Konsole aufmachen. Hier verstecken wir sicherheitshalber die Linux patitionen damit Windows da bei der Installation nicht drin rumwühlt.(Auch wenn es das eigentlich schon aufgrund des Dateisystems nicht können dürfte – aber bei Windows geh ich immer lieber auf Nummer sicher.)
In der Shell gibt man dann folgendes ein (das nach der # sind Kommentare – die nicht mit eingeben)
grub #öffnet den interactiven Grub modus
hide (hdX,X) #versteckt die Partition X,X ersetzen durch die enstprechenden Platten bsp hd0,0
Wer nicht mehr weiß welche Partition jetzt die Linux partitionen waren -> mit quit raus aus grub und mit fdisk -l nachschauen.
mit quit kann man grub verlassen mit help kann man schauen was man sonst noch alles mit anstellen kann.

So jetzt rechner herunterfahren (ja dran denken shutdown… nicht halt oder solche Späße)

Jetzt entweder das CD Laufwerk anschließen und das klassische “ich installier Windows” spielchen spielen. Oder aber sich mal hier:
http://myeee.wordpress.com/2008/11/14/winsetupfromusb-windows-installation-vom-usb-stick/ ein wenig umschauen und versuchen das ganze vom Stick zum laufen zu kriegen.

Nach der Windows installation sollte das Windows wunderschön booten – aber Grub ist weg und damit auch erstmal Linux. Also muss Grub wieder her. Auch hier hilft SystemRescueCD. Vom Stick booten und ab in die Konsole. Dort dann wieder folgende Befehle ausführen:

grub # startet wieder grub interactive
find /boot/grub/stage1 # gibt die Partition aus auf der Grub installiert ist
root (hdX,X) # X,X durch das ersetzen was find ausgegeben hat
setup (hd0) # installiert Grub in den mbr
unhide (hdX,X) #die Linuxpartitionen die wir vorhin versteckt haben wieder sichtbar machen sonst startet gar nix!
quit

Etwas genauer findet man das ganze hier:
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=224351
diskutiert, und etwas mehr Informationen zu Grub (und vorallem den Fehlermeldungen) gibts hier:
http://www.linuxer.onlinehome.de/apps/grub.htm.

Jetzt müssen wir Grub noch sagen das es da ein Windows gibt. Dazu in die Shell in den Ordner /boot/grub/ wechseln und die Datei menu.lst öffnen. Dort an geigneter Stelle (ganz zum Schluss wenn Windows als letztes in der Auswahlsequenz stehen soll) folgendes eingeben:

title Windows XP
unhide(hd0,1)
root (hd0,1)
makeactive
chainloader (hd0,1)+1

statt (hd0,1) dann eben die entsprechende Partition. Grub fängt bei null an zu zählen wenn die win Partition also wie bei mir sda2 ist dann währe das hd0,1
Gleiches gilt für die unhide aktion. Damit soll sichergestellt werden das Windows seine Platte trotz unserer ganzen hide spielerein auch findet.

Vorsicht ist geboten bei den Empfehlungen die Linuxplatte vor der Windowsplatte per hide zu verstecken.
Das geht einmal gut. Beim nächsten reboot meldet sich Grub dann mit Error 17 – aus dem ganz einfachen Grund, die Platte auf der Grub installiert ist, ist meistens auch die Linuxpartition und die ist versteckt. Da hilft dann nur die Live Cd dann in der shell grub eingeben und dann unhide(hd0,0) (0,0 wieder durch die Grub install platte ersetzen wer sich nicht sicher ist -> alle unhiden)

Ich habe im Netz auch oft den Befehl chainloader+1 gesehen – bei mir ist er nur mir der expliziten Angabe hochgefahren.
Forenbeitrag dazu:
http://www.linuxquestions.org/questions/linux-software-2/grub-windows-xp-ubuntu-631831/
Allerdings kann ich leider nicht genau sagen was dieser Befehl macht.

Nach einem Reboot sollte jetzt grub zu sehen sein, inklusive Windows und Linux zur Auswahl. Viel Spaß damit!

Ach ein paar Windowstreiber findet man hier:

http://support.asus.com/download/download.aspx?SLanguage=de-de

Hier die Produktfamilie eee auswählen, dann den eeepc und dann den 1000h / Windows. Nicht den 1000h / Linux nehmen – da kommt man auch mit der Betriebsystemauswahl : Windows nicht zu allen Treibern.

Bei mir läuft jetzt alles. Age of Empires 2 sowie Diablo II lassen sich Problemlos spielen – weitere Spiele werde ich testen.

Die Vergangenheit …

Ja auch dieser Blog war nicht das erste was ich gemacht habe. Und ich habe ihn erstellt um Projekte zu dokumentieren bei denen ich dabei war und bin. Deswegen möchte ich der Vollständigkeithalber einigen Projekten im nachhinein hier hinein verhelfen.
Ich werde im Gegensatz zu meinen aktuellen Projekten dabei nur eine grobe Zusammenfassung geben und sie als einzellene Posts behandeln auch wenn das nicht besonders schön ist. Aber wo sollen die armen denn sonst unterkommen, wenn ich es nicht schaffe eine Vollständige website zu Programmieren, und vielleicht kommt ja eines schönen Tages der Zeitpunkt an dem dieser Blog nicht mehr alleine ist, sondern Teil einer ganzen Website.
Ich wünsche Viel Spaß beim Stöbern in den alten Kisten ;)

5elements

Das PC-Spiel 5elements ist ein letzte Überbleibsel aus meiner Schulzeit.
Ursprünglich als kleines Browsergame im Informatik Unterricht Klasse 11/12
gestartet, habe ich mit einigen ehemaligen Mitschülern nach dem Abi begonnen das
Konzept auszubauen und das Spiel weiter zu entwickeln.

Nach dem das Konzept abgeschlossen war, habe ich begonnen mich um Design und 3d
Umsetzung zu kümmern.

Weiter Informationen zum Spiel unter: www.5elements-thegame.de

Maya XPM Converter – für Windows

Maya nimmt bekanntermaßen nur XPMs als Icon dateien. Zwar gehen BMPs in der auch
machen in der Praxis aber viel Ärger. Und auch bei den XPMs ist Maya sehr eigen.
Wirklich sicher funktionieren nur jene die mit dem mitgelieferten Konsolen Programm
imconvert Konvertiert wurden.

Dieses kleine Tool gibt diesem Programm eine Oberfläche, und erkennt auch image
Sequenzen selbständig wenn die Nummerierung am Ende des Dateinamens steht und mit
underscore abgetrennt ist.

Es muss ein Pfad C:temp auf dem Rechner bestehen, und die zu konvertierende Datei
muss schon auf 32×32 px gecropt sein.

XPM Converter

Hilfe zu den Scripten

So damit die kleinen Helfer auch was bringen hab ich mal versucht so kurz und eindeutig wie Möglich zu erklären wie sie funktionieren und noch einen Download gebaut – in dem gleich alle drin sind.

Anleitung.pdf

3dsketch MEL Toolbox – Ein Rar archiv mit allen Maya Scripten die sich hier so finden
3dsketch Toolbox

Transfer Vertex Values

Das Tool lässt sich überall da einsetzen wo man zwei Objekte mit gleicher Topologie und UVs hat, aber durch Im- und Export, oder zerschneiden der Geometrie die Vertexnummeriung nicht mehr überein stimmt.
Allerdings erfordert die Bedienung ein wenig Erfahrung beim Scripten. Dafür ist das Tool durch eigene Scripte beliebig erweiterbar.

Ursprünglich habe ich das Script entwickelt, umd das Zusammenspiel zwischen Maya und Z-Brush zu verbessen. Mit Hilfe dieses Scriptes ist es Möglich die Grundgeoemtrie in Maya zu erstellen und nach Z-Brush zu exportieren. Hier kann man jetzt die Polysmooth Stufen hochdrehen und das Objekt wie gewünscht verfeinern. Das verfeinerte Objekt exportiert man dann zurück nach Maya.
Dabei ist das Problem das die Vertexnummeriung sich ändert – was fatal ist wenn zum Beispiel zum Riggen und Skinnen in der Zwischezeit das Base Objekt aus Maya genommen wurde.
An genau dieser Stelle schafft das Script Abhilfe. Die Maya Base Geometrie muss ge-Smoothed werden (Gleiche Anzahl Smooth Stufen wie das Z-Brushobjekt damit die Vertexanzahl übereinstimmt). Dann wird die Maya Geometrie als Slave deklariert (siehe PDF) und die Z-Brush Geometrie als Master, und dann das Script starten. Danach sieht die Maya Geometrie exakt so aus wie das veränderte Modell aus Z-Brush ohne Maya jemals verlassen zu haben.
Der Vorteil ist das es alle Schritte die vorher gemacht wurden behält. Dadurch ist es möglich ein Skinning auf basis der Low-Geometrie zu erstellen aber mit der High Geometrie zu rendern.

Ein Script das gleiche Modelle mit verschiedener Verexnummerierung vergleicht, und
mit beliebigen Scripten weiterbearbeiten lässt.

Transver Vertex Values

3 kleine Helfer

Hier hab ich 3 kleine Helfer das erste wird man wohl eher brauchen wenn man selber scripted. Die anderen beiden dürften alle Interessieren:

Save to Array
Ein kleines aber hilfreiches Tool, das nichtsweiter tut als die aktuelle Selektion
als array in MEL syntax in den Scripteditor zu printen, und von da dann in das
eigene Script übernommen werden kann.
Save to Array MEL

Incremental Save
…und wieder eine Funktion die Maya schmerzlich vermissen lässt. Wie der Name schon
sagt bei ausführen des Scripts wird die aktuelle Szene eine Versionsnummer höher
gespeichert wenn am Ende des Szenennamens eine dreistellige Versionsnummer
vorgesehen ist, z.B.: Datei001.tif (Am besten in die Shell packen)

Incremental Save MEL

RenderRange
Ebenso eine Standartfunktion in anderen Programmen – das Rendern von Animationen im
Viewport. Bei Maya bisher vermisst und hiermit nachgerüstet.

Render Range MEL

Maya Scripte

In der Zeit in der ich nun mit Maya arbeite haben sich einige Scripte bei mir angesammelt. Die ich bei meiner täglichem Arbeit nicht mehr missen möchte, da ich mir mit diesen Scripten Maya um einige vermisste Features erweitert habe.
Die (meiner Meinung nach) nützlichsten Scripte will ich hier zur Verfügung stellen.
Trotz aller Sorgfalt mit der die Scripte programmiert sind weise ich darauf hin, das das benutzen der Scripte auf eigene Gefahr besteht!
Alle die das noch nicht abgeschreckt hat ;) , wünsche ich viel Spaß mit den Scripten, und freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Gleich vornweg ein Script das dieverse kleine und große Funktionen und Codeschnipsel enthält: Nichts was man direkt ausführen kann, aber fast alle meine Scripte greifen darauf zu:
Source Lib MEL

Achja noch was: Alle Scripte müssen im Maya userScript Ordner liegen! Des Weiteren muss sich dort die FW_SourceLibrary.mel befinden!

Maya Archive File

Wie versprochen – hier nun das erste Script aus meiner Sammlung.

Archive File

Viele 3d Programme führen es Standardmäßig nur Maya lässt es vermissen – die
Möglichkeit eine Datei mit allen dazugehörigen Texturdateien in einen Ordner zu
speichern, um die Datei für einen Umzug (zum Beispiel auf den Backup Server oder in
die Objekt Bibliothek zu wappnen). Ebenso lässt Maya die Funktion vermissen,
fehlende Texturen durch Angabe des Neuen Textur Ordners einfach nachzuladen,
stattdessen muss jeder Pfad einzeln gesetzt werden. All diese Funktionen rüstet das
Script nach.
Archive Files